Philosophische Praxis Sinn leben - gesund Sein


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Schamanische Heilarbeit



Seit es Menschen gibt, gibt es Kranke - und jene, die sie heilen. Doch mit der wissenschaftlichen Medizin, hat sich das Behandeln der Kranken immer mehr auf den Körper ausgerichtet. Heute werden von den Ärzten vordergründig die Krankheiten im Symptom behandelt, anstatt das Heilwerden im Ganzen in den Vordergrund zu stellen.

Zu den ältesten Heilmethoden zählt der Schamanismus. Obwohl weltweit und über Jahrhunderte erfolgreich in den verschiedensten Völkern und Nationalitäten angewandt, wurde der Schamanismus mit zunehmendem Einfluss der medizinischen Erkenntnisse, besonders auf unserem Kontinent, ins Abseits gedrängt, ja sogar verboten, wie bis vor wenigen Jahren in Russland. Schamanen gelten seit jeher als HEILER, Visionäre, Beschwörer, Priester und Zauberer. Frauen waren und sind ebenso wie Männer als Schamanen tätig.
Mit verschiedenen Techniken gelingt der Zugang in eine andere Welt. Diese andere Welt, bei den Kelten die Anderwelt, gilt schamanisch als die nichtalltägliche Wirklichkeit. Schamanen betreten üblicherweise diese nichtalltägliche Wirklichkeit mit der Hilfe einer Rahmentrommel. Der monotone Rhythmus der Schläge und die damit entstehenden Obertöne öffnen das Bewusstsein für die Anderwelt.

Mit den Methoden des Core-Schamanismus und jenen aus dem keltischen Schamanismus bin ich seit 25 Jahren tätig, wobei sich mein Tätigkeitsfeld in alle Bereiche des schamanischen Arbeitens erstreckt. Ein wichtiger Teil hierbei gehört der Seelenrückholung. Da werden verloren gegangene Seelenanteile lebender Menschen wieder zurück gebracht. Verursacht wird so ein Verlust eines Seelenanteils durch physische und psychische Traumata und Schockerlebnisse - bei der Geburt (ebenso Pränatal), durch Unfälle, Gewalt, Verbrechen und Missbrauch (auch sexuell). Weitere Hinweise auf Seelenverlust können chronische Krankheiten, Depressionen und häufiges psychisches Unbehagen sein.


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